Sonntag, 25. november 2007
Kindheitssterben Wenn ich über Felder blicke Die untergehn im sonnend Zorn Seh ich alte Schatten tanzen Die da werden neugeborn Hör meines Kinderlachen Das der Freunde, voller Geist Traure ich umdiese Kinder Die heute nur von Angst gespeist Wie lieblich waren Mutters Küsse Wenn Wehe unsre Herzen füllte Und noch der Träume ohne Riegel In herzbelebten Tanzengüsse Nahmen alles in die Hände Die unberührt von Zeitens Leiden Griffen Zukunft, Jetzt und Morgen Und blicken heut auf Kriegeswände Wie oft denk ich an dieses Kind Das ich einmal sein durft` So war ich Gott und nichts gar sterblich Und heut seh` ich wie Sand verrinnt
von Britta, Avalon Kagels veröffentlicht in: Gedichte
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